Es gibt immer weniger Autos, die weder Airbags noch andere technische Ausstattung haben. Diese helfen bei einem Unfall meistens Leben zu schützen, erschweren aber die Rettungsarbeiten im Unglücksfall die Rettungsarbeiten. Die Feuerwehr kann nicht überall am Fahrzeug mit Schere und Spreitzer ansetzen. Airbagkartuschen, Karosserieverstärkungen und Gurtstraffer müssen ausfindig gemacht werden. Auch die Autobatterie befindet sich oftmals nicht mehr dort, wo man sie vermuten würde. Ein nicht ausgelöster Airbag kann auch lange nach einem Aufprall ganz ohne Vorwarnung auslösen.
Um die Rettungsrbeiten zu erleichtern stellt der ADAC die sogenannte Rettungskarte zur Verfügung.
 
Rettungskarte Rettungskarte_Plakatausschnitt_350x150
 
Auf dieser Karte sind spezifische Informationen über die Gefahrenpunkte und technischen Details für jedes Fahrzeugmodell eingezeichnet.
Die Rettungskarte einfach ausdrucken (am besten in Farbe) und dann hinter die Sonnblende auf der Fahrerseite klemmen.
Befestigen Sie die Rettungskarte nur hinter der Fahrer-Sonnenblende, denn dieser Ort wurde für Rettungskräfte international kommunizert.
 

Wo bekommt man die Rettungskarte?

Die für Ihr Fahrzeug passende Rettungskarte finden Sie hier auf der Homepage des ADAC. Den Aufkleber für die Windschutzscheibe sowie einen Informationsflyer erhalten Sie in jeder ADAC-Geschäftsstelle sowie auf der Feuerwache in Wegberg, Venloer Straße 2.