Am 07.02.2017 fand die jährliche Belastungsübung für die Träger von Atemschutzgeräten in der Atemschutübungsstrecke in Erkelenz statt. Diese Übung ist für alle Feuerwehrleute mit der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger Pflicht und soll die körperliche Einsatzfähigkeit für einen Einsatz unter Atemschutz überprüfen. Bei dieser Übung muss jeder Feuerwehrmann eine Kombinationsübung aus Sport und Kriechstrecke absolvieren. Zuerst wird die Leistungsfähigkeit am Handergometer überprüft. Danach folgt ein Gang durch die Kriechstrecke im Dunkeln. Hierbei ist vor Allem das Ertasten von Hindernissen und eine gute Kommunikation innerhalb des Trupps wichtig. Dort muss auch durch eine Röhre gekrochen werden, welche nur durch Zusammenarbeit des Trupps bewältigt werden kann. Nach dem ersten Durchgang in der Kriechstrecke folgt das Beinergometer. Ist die Leistungsfähigkeit dort bewiesen erfolgt ein erneuter Gang durch die Kriechstrecke. Nachdem die Kriechstrecke ein zweites Mal begangen wurde folgt das Leitersteigen auf der Endlosleiter. Dabei muss der Feuerwehrmann 30m schaffen. Die ganzen Übungen erfolgen natürlich unter Atemschutz, was die Anstrengungen deutlich erhöhen.

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Die Belastungsübung ist eine von drei Pflichtveranstaltungen pro Jahr, um im Einsatz unter Atemschutz tätig werden zu dürfen. Zusätzlich zur Belastungsübung muss jeder Atemschutzgeräteträger im Stadtgebiet Wegberg einmal im Jahr in die Wärmegewöhnungsanlage in Rath-Anhoven. Neben den beiden genannten Praktischen Übungen ist auch eine jährliche theoretische Einweisung Pflicht. Dort werden die Grundlagen des Atemschutzeinsatzes vertieft und auch das Verhalten in Notfällen vermittelt.