Stellvertretender Leiter der Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun 

Am 27.02.2018 wurde die Jahreshauptversammlung bei der Löscheinheit Rath-Anhoven abgehalten. Besonders eindrucksvoll ist die erreichte Gesamtjahreszahl der Jubilare. Insgesamt konnte der stellv. Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Ralf Jacobs zu 190 Jahren Feuerwehr in Rath-Anhoven gratulieren. Die 190 Jahre teilen sich wie folgt auf: Heinz Wassenberg und Helmut Reiners mit jeweils 55 Jahren Mitgliedschaft, Franz Wimmers mit 45 Jahren, Thorsten Holz mit 20 Jahren und Detlef Frenken mit 15 Jahren Mitgliedschaft. 

Desweiteren konnte Ralf Jacobs noch drei Beförderungen im Rahmen der Jahreshauptversammlung aussprechen. Brandmeister Lukas Engels wurde zum Oberbrandmeister befördert, Corinna Schümmer wurde von der Feuerwehrfrauanwärterin zur Feuerwehrfrau und Jan Wiedenhof wurde vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann ernannt. 

Alle Beteiligten erhielten entsprechende Urkunden und einen bunten Strauß Blumen, diese Blumen sind als Geste der Anerkennung für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit zu sehen.

Am 24.08.2017 veranstaltete die Löschgruppe Rath Anhoven für die Ganztagsbetreuung der Kastanien - Grundschule Rath Anhoven. Nach einem kurzem Crash Kurs, in welchem das Absetzten eines Notrufs, sowie die Ausrüstung eines Feuerwehrmanns erklärt wurde, wurden den Kindern die Fahrzeuge der Löschgruppe Rath Anhoven vorgeführt. Im Anschluss wurde den Kinder auf dem Schulhof der richtige Umgang mit Feuer gezeigt. Danach konnten die Schüler beim ablöschen von kleinen Feuern erste Erfahrungen als Feuerwehrmann sammeln. Zum Abschluss des Tages stand noch eine kleine Dusche für die Kinder auf dem Programm.

Wir hoffen, das die Kinder einen schönen Nachmittag hatten und bedanken uns für die Unterstützung der Betreuerinnen.

 

Am 04.07.2017 übte die Löschgruppe Rath Anhoven zusammen mit der Löschgruppe Moorshoven die Waldbrandbekämpfung. Schwerpunktmäßig wurde dabei die Wasserförderung über lange Strecken in den Vordergrung gestellt. Angenommen wurde ein Waldbrand auf der selben Fläche welche im Beecker Wald im Jahr 2016 in Flammen stand. Das Übungsziel war es einen mehrfachen Löschangriff auf Höhe des "brennenden" Waldstückes aufzubauen. Weiterhin sollte eine Wasserversorgung vom etwa 500 Meter entfernten Hydranten zum Fahrzeug aufgebaut werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde das Übungsziel nach ca. 30 Minuten erreicht. Nachdem das erste Übungsziel erreicht war wurde probiert wie die Feuerlöschkreiselpumpe auf eine hohe Belastung durch einen sechsfachen Löschangriff reagiert. Nachdem auch dieses Übungsziel erreicht war konnte der Löschangriff sowie die Wasserversorgung zurückgebaut werden und die Wachen angefahren werden.

Am 29.04.2017 fand unsere jährliche Einsatzübung in der Wärmegewöhnungsanlage auf dem Übungsgelände der alten Kläranlage in Rath-Anhoven statt. Die Wärmegewöhnungsanlage besteht aus vier miteinander verbundenen Containern, wovon ein Container mit Holzpaletten befeuert wird. Dabei lernen die Feuerwehrleute unter Atemschutz in absoluter Dunkelheit sowie bei Hitze und Rauch die richtigen Vorgehensweisen im Brandfall. Im ersten Container befindet sich eine Hindernisstrecke, dabei lernen die Feuerwehrleute unter starker körperlicher Belastung sich mit den schweren Atemschutzgeräten auch auf engem Raum sicher zu bewegen. Im zweiten Container wurde eine Wohnung nachgestellt in der es dann für die Wehrleute gilt den Raum nach Personen abzusuchen. Hierbei ist insbesondere Teamarbeit gefordert. Als besondere Herausforderung befindet sich im zweiten Container auch eine Treppe die es zu erklimmen gilt. Im dritten Container befindet sich die Weiterführung der Wohnung.

Der vierte Container, der sogenannte "Brandcontainer", ist kontinuierlich mit einem offenen Feuer beheizt, was diesen Bereich der Anlage auf Temperaturen von über 400° Celsius bringt. Hier werden den Einsatzkräften auch die Grenzen der Schutzkleidung verdeutlicht. Diese Einsatzübung soll den Einsatzkräften vor allem den richtigen Umgang mit dem sogenannten "Hohlstrahlrohr" und den richtigen Löschtechniken näher bringen. Hier kommt es nicht auf die eingesetzte Wassermenge, sondern auf die präzise Technik an. Wird die falsche Löschtechnik angewandt indem versucht wird das Feuer mit einer höheren Wassermenge zu bekämpfen, so erfahren die Einsatzkräfte am eigenen Leib die Folgen der dabei entstehenden Unmengen an Wasserdampf, sodass ein weiterer Verbleib im Brandcontainer im Regelfall nicht mehr möglich ist. Auch der Notfall wird geprobt, wie die Einsatzkräfte sich im Ernstfall mit einem Wasser-Schutzschild vor einer so genannten Rauchgasexplosion schützen können.

Diese Einsatzübung ist jedes Jahr für jeden Feuerwehrmann der die entsprechende Ausbildung zum Atemschutzgerätträger hat eine Pflichtübung, sodass alle Einsatzkräfte immer besser auf den Ernstfall vorbereitet sind.

Am 28.03.2017 übte die Löscheinheit Rath Anhoven das Ausleuchten einer Einsatzstelle und die Verkehrsabsicherung. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall auf einer Bundesstraße, welcher ausgeleuchtet werden musste. Gleichzeitig sollte der Arbeitsbereich um das Hilfeleistungslöschfruppenfahrzeug (HLF) mit Verkehrs Leitkegeln sowie mit Rundumleuchten gesichert werden.

Um das Übungsziel zu erreichen stellte ein Trupp zunächst ein Warndreieck vor und nach der "Einsatzstelle"  auf und sicherte den Zwischenraum mit Verkehrs Leitkegeln. Auf jeden dieser Verkehrs Leitkegel wurde eine orange Rundumleuchte gelegt um diese besser erkennbar zu machen. Gleichzeitig baute ein weiterer Trupp eine Lichtbrücke mit Stativ auf, um die Einsatzstelle auszuleuchten.

Nachdem gegen 21.15 das Übungsziel erreicht war konnte die Löscheinheit Rath Anhoven schließlich die Übung beenden und zurück zum Gerätehaus fahren.

 

Stadtbrandinspektor Gisbertz ehrt langjährige Mitglieder der Löscheinheit RathAnhoven


Am 14.03.2017 konnte Stadtbrandinspektor Dietmar Gisbertz im Rahmen der Jahreshauptversammlung langjährige Mitglieder der Löschgruppe Rath-Anhoven ehren. Nachdem Dietmar Gisbertz über anstehende Lehrgänge und aktuelle Themen der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg berichtet hatte, ehrte er die im Folgenden Aufgeführten Angehörigen der Löscheinheit Rath-Anhoven. Steffi Schaffrath für 25 jährige Mitgliedschaft, Olaf Hansen für 30 jährige Mitgliedschaft, Horst Michalak für 45 jährige Mitgliedschaft, Norbert Roegels für 50 jährige Mitgliedschaft, Kurt Hoeren und Karl Wimmers für 55 jährige Mitgliedschaft und Hermann Reiners für 70 jährige Mitgliedschaft.