Am 04.07.2017 übte die Löschgruppe Rath Anhoven zusammen mit der Löschgruppe Moorshoven die Waldbrandbekämpfung. Schwerpunktmäßig wurde dabei die Wasserförderung über lange Strecken in den Vordergrung gestellt. Angenommen wurde ein Waldbrand auf der selben Fläche welche im Beecker Wald im Jahr 2016 in Flammen stand. Das Übungsziel war es einen mehrfachen Löschangriff auf Höhe des "brennenden" Waldstückes aufzubauen. Weiterhin sollte eine Wasserversorgung vom etwa 500 Meter entfernten Hydranten zum Fahrzeug aufgebaut werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde das Übungsziel nach ca. 30 Minuten erreicht. Nachdem das erste Übungsziel erreicht war wurde probiert wie die Feuerlöschkreiselpumpe auf eine hohe Belastung durch einen sechsfachen Löschangriff reagiert. Nachdem auch dieses Übungsziel erreicht war konnte der Löschangriff sowie die Wasserversorgung zurückgebaut werden und die Wachen angefahren werden.

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Am 29.04.2017 fand unsere jährliche Einsatzübung in der Wärmegewöhnungsanlage auf dem Übungsgelände der alten Kläranlage in Rath-Anhoven statt. Die Wärmegewöhnungsanlage besteht aus vier miteinander verbundenen Containern, wovon ein Container mit Holzpaletten befeuert wird. Dabei lernen die Feuerwehrleute unter Atemschutz in absoluter Dunkelheit sowie bei Hitze und Rauch die richtigen Vorgehensweisen im Brandfall. Im ersten Container befindet sich eine Hindernisstrecke, dabei lernen die Feuerwehrleute unter starker körperlicher Belastung sich mit den schweren Atemschutzgeräten auch auf engem Raum sicher zu bewegen. Im zweiten Container wurde eine Wohnung nachgestellt in der es dann für die Wehrleute gilt den Raum nach Personen abzusuchen. Hierbei ist insbesondere Teamarbeit gefordert. Als besondere Herausforderung befindet sich im zweiten Container auch eine Treppe die es zu erklimmen gilt. Im dritten Container befindet sich die Weiterführung der Wohnung.

Der vierte Container, der sogenannte "Brandcontainer", ist kontinuierlich mit einem offenen Feuer beheizt, was diesen Bereich der Anlage auf Temperaturen von über 400° Celsius bringt. Hier werden den Einsatzkräften auch die Grenzen der Schutzkleidung verdeutlicht. Diese Einsatzübung soll den Einsatzkräften vor allem den richtigen Umgang mit dem sogenannten "Hohlstrahlrohr" und den richtigen Löschtechniken näher bringen. Hier kommt es nicht auf die eingesetzte Wassermenge, sondern auf die präzise Technik an. Wird die falsche Löschtechnik angewandt indem versucht wird das Feuer mit einer höheren Wassermenge zu bekämpfen, so erfahren die Einsatzkräfte am eigenen Leib die Folgen der dabei entstehenden Unmengen an Wasserdampf, sodass ein weiterer Verbleib im Brandcontainer im Regelfall nicht mehr möglich ist. Auch der Notfall wird geprobt, wie die Einsatzkräfte sich im Ernstfall mit einem Wasser-Schutzschild vor einer so genannten Rauchgasexplosion schützen können.

Diese Einsatzübung ist jedes Jahr für jeden Feuerwehrmann der die entsprechende Ausbildung zum Atemschutzgerätträger hat eine Pflichtübung, sodass alle Einsatzkräfte immer besser auf den Ernstfall vorbereitet sind.

Am 28.03.2017 übte die Löscheinheit Rath Anhoven das Ausleuchten einer Einsatzstelle und die Verkehrsabsicherung. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall auf einer Bundesstraße, welcher ausgeleuchtet werden musste. Gleichzeitig sollte der Arbeitsbereich um das Hilfeleistungslöschfruppenfahrzeug (HLF) mit Verkehrs Leitkegeln sowie mit Rundumleuchten gesichert werden.

Um das Übungsziel zu erreichen stellte ein Trupp zunächst ein Warndreieck vor und nach der "Einsatzstelle"  auf und sicherte den Zwischenraum mit Verkehrs Leitkegeln. Auf jeden dieser Verkehrs Leitkegel wurde eine orange Rundumleuchte gelegt um diese besser erkennbar zu machen. Gleichzeitig baute ein weiterer Trupp eine Lichtbrücke mit Stativ auf, um die Einsatzstelle auszuleuchten.

Nachdem gegen 21.15 das Übungsziel erreicht war konnte die Löscheinheit Rath Anhoven schließlich die Übung beenden und zurück zum Gerätehaus fahren.

 

Stadtbrandinspektor Gisbertz ehrt langjährige Mitglieder der Löscheinheit RathAnhoven


Am 14.03.2017 konnte Stadtbrandinspektor Dietmar Gisbertz im Rahmen der Jahreshauptversammlung langjährige Mitglieder der Löschgruppe Rath-Anhoven ehren. Nachdem Dietmar Gisbertz über anstehende Lehrgänge und aktuelle Themen der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg berichtet hatte, ehrte er die im Folgenden Aufgeführten Angehörigen der Löscheinheit Rath-Anhoven. Steffi Schaffrath für 25 jährige Mitgliedschaft, Olaf Hansen für 30 jährige Mitgliedschaft, Horst Michalak für 45 jährige Mitgliedschaft, Norbert Roegels für 50 jährige Mitgliedschaft, Kurt Hoeren und Karl Wimmers für 55 jährige Mitgliedschaft und Hermann Reiners für 70 jährige Mitgliedschaft.

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Am 07.02.2017 fand die jährliche Belastungsübung für die Träger von Atemschutzgeräten in der Atemschutübungsstrecke in Erkelenz statt. Diese Übung ist für alle Feuerwehrleute mit der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger Pflicht und soll die körperliche Einsatzfähigkeit für einen Einsatz unter Atemschutz überprüfen. Bei dieser Übung muss jeder Feuerwehrmann eine Kombinationsübung aus Sport und Kriechstrecke absolvieren. Zuerst wird die Leistungsfähigkeit am Handergometer überprüft. Danach folgt ein Gang durch die Kriechstrecke im Dunkeln. Hierbei ist vor Allem das Ertasten von Hindernissen und eine gute Kommunikation innerhalb des Trupps wichtig. Dort muss auch durch eine Röhre gekrochen werden, welche nur durch Zusammenarbeit des Trupps bewältigt werden kann. Nach dem ersten Durchgang in der Kriechstrecke folgt das Beinergometer. Ist die Leistungsfähigkeit dort bewiesen erfolgt ein erneuter Gang durch die Kriechstrecke. Nachdem die Kriechstrecke ein zweites Mal begangen wurde folgt das Leitersteigen auf der Endlosleiter. Dabei muss der Feuerwehrmann 30m schaffen. Die ganzen Übungen erfolgen natürlich unter Atemschutz, was die Anstrengungen deutlich erhöhen.

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Ereignisreiches Jahr 2016 bescherte der Wegberger Wehr umfassende Aufgabenstellungen

 
Insgesamt wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wegberg zu 296 Einsatzlagen gerufen. Die Bandbreite der Einsatzlagen ist mit 67 Feuermeldungen, 22 Brandmeldealarmen, 159 technischen Hilfeleistungen unterschiedlichster Art, 24 Fehl- bzw. böswillige Alarmierungen und 24 sonstige Einsätzen verzeichnet.
Hieraus ist ersichtlich, wie breit gefächert heutzutage die Einsatzlagen sind, die durch die 262 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg abzuarbeiten sind.
 
Neben dieser Vielzahl an Einsätzen galt es auch in 2016 wieder regelmäßige Einsatzübungen, Fortbildungsveranstaltungen und Lehrgänge zu besuchen. Die Aus- und Fortbildungen wurden sowohl am Standort in Wegberg wie auch auf Kreisebene und am Institut der Feuerwehr NRW in Münster absolviert.
 
Bei all diesen Einsatzlagen werden wohl die beiden Wohnhausbrände in Uevekoven und in Kipshoven, bei denen jeweils ein Brandtoter zu beklagen war, den Kameraden noch lange in Erinnerung bleiben.
Aber auch im organisatorischen Bereich galt es vielfältige Aufgabenstellungen zu bewältigen. So wurde eine komplett neue Alarm- u. Ausrückordnung nach modernsten Anforderungen durch die Wehrleitung erarbeitet. Mit dieser neuen Alarm- und Ausrückordnung wird sichergestellt, dass künftig noch bedarfsorientierter die notwendigen Einsatzkräfte sowie benötigte Einsatzmittel - also Fahrzeuge und Geräte - zum Einsatz alarmiert werden können.
 
Um die Tagesverfügbarkeit deutlich zu verbessern, wurde ein besonderes Augenmerk auf die Struktur der Bauhof- und Verwaltungsstaffel gelegt.
Diese Gruppe, die derzeit aus insgesamt 18 Kolleginnen und Kollegen von Bauhof, Kläranlage und Kernverwaltung besteht, ist ein fester und notwendiger Bestandteil der Leistungsfähigkeit der Wegberger Feuerwehr im Rahmen der Tagesverfügbarkeit.
 
Im Ausblick auf das Jahr 2017 sind folgende Schwerpunkte bereits auf der Agenda der Wehrleitung:
·        Umbau des Gerätehauses in Klinkum
·        Inbetriebnahme eines neuen Einsatzleitwagen für die Technische Einsatzleitung
·        Weitere Vorplanung für einen Umbau des Gerätehauses Moorshoven für das Jahr 2018
·        Begleitende Planung zum Neubau der Feuerwache Wegberg
·        Erstellung eines neuen Brandschutzbedarfsplanes
·        Umfangreiche Ausbildungsmaßnahmen für die Einsatzkräfte
 
Abschließend möchte sich die Wehrleitung der Feuerwehr Wegberg bei der Behördenleitung und den Fachbereichsleitungen der Verwaltung sowie bei den Damen und Herren des Rates der Stadt Wegberg für die gute Zusammenarbeit bedanken.